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<title>Flettner-Rotor</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Flettner-Rotor</span></h1>
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<p>Der <b>Flettner-Rotor</b> ist ein der Windströmung ausgesetzter <a href="Rotation_(Physik)" title="Rotation (Physik)">rotierender</a> <a href="Zylinder_(Geometrie)" title="Zylinder (Geometrie)">Zylinder</a>. Er wirkt wie ein <a href="Segel" title="Segel">Segel</a> und erzeugt durch den <a href="Magnus-Effekt" title="Magnus-Effekt">Magnus-Effekt</a> eine Kraft quer zur <a href="Str%C3%B6mungslehre" class="mw-redirect" title="Strömungslehre">Anströmung</a>. Benannt ist er nach <a href="Anton_Flettner" title="Anton Flettner">Anton Flettner</a>, der ihn als Schiffsantrieb patentieren ließ.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-US1674169_2-0" class="reference"><a href="#cite_note-US1674169-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Der Flettner-Rotor kommt vor allem bei <a href="Rotorschiff" title="Rotorschiff">Rotorschiffen</a> zur Anwendung. Ein alleiniger Rotorantrieb ist grundsätzlich nicht möglich, da er bei fehlendem Wind keinen Vortrieb und auch keine Manövrierfähigkeit sichert.
</p><p>Der Flettner-Rotor ist nicht mit dem <a href="Flettner-Doppelrotor" title="Flettner-Doppelrotor">Flettner-Doppelrotor</a> des gleichen Erfinders zu verwechseln, einer Rotorkonfiguration für Hubschrauber.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Aufbau">Aufbau</h2></div>

<p>Als <a href="Schiffsmotor" class="mw-redirect" title="Schiffsmotor">Schiffsantrieb</a> besteht ein Flettner-<a href="Rotor" title="Rotor">Rotor</a> aus einem senkrecht stehenden, hohen, rotierenden Zylinder aus Blech oder aus Verbundwerkstoffen, dessen größere Endscheiben die Strömung am Rohr halten und dadurch eine sonst deutliche Verringerung des <a href="Wirkungsgrad" title="Wirkungsgrad">Wirkungsgrades</a> am Ende des Rotors verhindern. Der Rotor wird mit einer an die herrschende Windgeschwindigkeit angepassten Geschwindigkeit gedreht. Üblich ist ein elektrischer Antrieb.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Prinzip">Prinzip</h2></div>


<ul><li>Ein angeströmter starrer Zylinder würde nur durch den Windwiderstand der projizierten Fläche Kraft erzeugen, und zwar in Strömungsrichtung.</li>
<li>Ein rotierender Zylinder hingegen erzeugt durch den <a href="Magnus-Effekt" title="Magnus-Effekt">Magnus-Effekt</a> aus <a href="Sog_(Saugwirkung)" title="Sog (Saugwirkung)">Sog-</a> und <a href="Staudruck" class="mw-redirect" title="Staudruck">Staudruckkräften</a> darüber hinaus eine weitaus größere und quer zur Anströmung gerichtete Ablenkungskraft.</li>
<li>Ein ausschließlich mit Flettner-Rotoren ausgerüstetes <a href="Schiff" title="Schiff">Schiff</a> muss daher ähnlich einem <a href="Segelschiff" title="Segelschiff">Segelschiff</a> gegen den Wind aufkreuzen und bleibt bei <a href="Windstille" title="Windstille">Flaute</a> antriebslos.</li></ul>
<p>Bläst Wind gegen einen rotierenden Zylinder, so wird die Luft beschleunigt, wo <a href="Drehrichtung" title="Drehrichtung">Drehsinn</a> des Zylinders und Windrichtung zusammenkommen. Auf der gegenüberliegenden Zylinderseite wird sie abgebremst, strömt also langsamer. Dies erzeugt <a href="Unterdruck" title="Unterdruck">Unterdruck</a> (schnellere Strömung) und <a href="%C3%9Cberdruck" title="Überdruck">Überdruck</a> (verlangsamte Strömung), in Summe also eine quer zur Strömung wirkende Kraft (dynamischer Auftrieb, in der Grafik&nbsp;F), ähnlich wie an einem stehenden (Flugzeug-)Tragflügel, doch mit weitaus besserem Wirkungsgrad –&nbsp;rund dem Zehnfachen eines Segels oder starren Tragflügels mit gleichem Windwiderstand. Diese (Teil-)Kraft wirkt in die Richtung, in der Strömungsrichtung und Drehrichtung des Körpers gleichsinnig sind, und hängt (wie letztlich die Fahrgeschwindigkeit) von der Anströmungsgeschwindigkeit, der Drehgeschwindigkeit des Rotors und entscheidend auch vom Verhältnis beider zueinander ab. Die Geschwindigkeit der Rotoroberfläche liegt oft etwa beim Drei- bis Vierfachen der Windgeschwindigkeit, um einen sehr effizienten Antrieb zu ermöglichen, was bei Schiffsantrieben bisher im Bereich von ca. 100&nbsp;Umdrehungen pro Minute lag.
</p><p>Eine Änderung der Drehrichtung des Rotors bewirkt die Umkehrung der dadurch erzeugten Kraftkomponente&nbsp;F2. In jedem Fall aber wirkt eine zweite Kraftkomponente, die aus dem Widerstand entsteht, in Strömungsrichtung:&nbsp;F1. Die Summe (Resultierende&nbsp;R) dieser beiden Teilkräfte wird genutzt.
</p><p>Die durch die Rotation erzeugten quer zum Wind wirkenden Antriebskräfte der Rotoren leisten, wie normale Segel, keinen Vortrieb bei <a href="Kurse_zum_Wind" title="Kurse zum Wind">Im-Wind</a>-Kursen und –&nbsp;im Gegensatz zu normalen Segeln&nbsp;– auch kaum bei Kursen vor dem Wind.
</p><p>Die <a href="Drehzahl" title="Drehzahl">Drehzahl</a> des Rotors muss mit der Windgeschwindigkeit gesteigert werden, sodass bei hoher Windenergie auch hohe Antriebsenergie für die Rotoren bereitzustellen ist, jedoch bei geringer Windenergie ein verhältnismäßig größerer Aufwand für das Betreiben der Rotoren anfällt.
</p><p><a href="Sigurd_Savonius" title="Sigurd Savonius">Sigurd Savonius</a> forschte daran, die Zylinder mit Windkraft anzutreiben und erfand und entwickelte dabei den <a href="Savonius-Rotor" title="Savonius-Rotor">Savonius-Rotor</a>. Für den Antrieb wäre auch eine andere <a href="Vertikalrotor_(Windturbine)" title="Vertikalrotor (Windturbine)">Windturbine mit vertikaler Welle</a> geeignet.
</p><p>Auch Laurence J. Lesh tüftelte an einem Rotorschiff mit vom Wind angetriebenen Rotoren. Der Lesh-Rotor war ein <a href="Linsenf%C3%B6rmig" class="mw-redirect" title="Linsenförmig">linsenförmiges</a> aerodynamisches Profil, das nicht selbst in Rotation kommen konnte, sich aber in beide Rotationsrichtungen starten ließ. Nach Modellversuchen versprach der Rotor nahezu viermal mehr Vorschub als ein Segel. Mit dem Rotor konnte auch eine <a href="Halse" title="Halse">Halse</a> gefahren werden ohne den Rotor umzubauen, wie beim Savonius-Rotor oder anderen Turbinen mit vertikaler Achse nötig. Die Profile ließen sich bei höheren Windgeschwindigkeiten aber auch ganz anhalten und wie ein Segel nutzen. Ein Versuchsboot für einen Rotor in Originalgröße wurde 1933 in Chicago gebaut.<sup id="cite_ref-PopScience1933_3-0" class="reference"><a href="#cite_note-PopScience1933-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Nach Erfahrungen des Betreibers Norsepower lässt sich bei Nutzung eines modernen Flettner-Rotors in Leichtbauweise mit einem elektrischen Energieverbrauch von weniger als 90&nbsp;kW für die Elektromotoren des Rotors eine konventionelle Maschinenleistung von bis etwa 3&nbsp;MW ersetzen.<sup id="cite_ref-Kornei_4-0" class="reference"><a href="#cite_note-Kornei-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Verwendung">Verwendung</h2></div>
<p><a href="Rotorschiff" title="Rotorschiff">Rotorschiffe</a> wurden zuerst während der 1920er Jahre und von Flettner selbst entwickelt, konnten sich allerdings nicht durchsetzen und verloren in den Jahren nach 1930 den wirtschaftlichen Konkurrenzkampf gegen Wärmekraftmaschinen (<a href="Dampfmaschine" title="Dampfmaschine">Dampfmaschinen</a> und -<a href="Dampfturbine" title="Dampfturbine">turbinen</a> sowie <a href="Dieselmotor" title="Dieselmotor">Dieselmotoren</a>) in gleichem Maße wie die Segelantriebe.
</p><p>Anfang der 1980er Jahre entwickelten Lucien Malavard, Bertrand Charrier und <a href="Jacques-Yves_Cousteau" title="Jacques-Yves Cousteau">Jacques-Yves Cousteau</a> ein neues Segelprinzip basierend auf dem Magnus-Effekt. Cousteau ließ 1982 den Katamaran <i>Moulin à Vent</i> mit einem Prototyp des Segels aus einem senkrechten Rohr mit länglich-elliptischem Querschnitt ausstatten. 1985 lief das Forschungsschiff <i><a href="Alcyone" title="Alcyone">Alcyone</a></i> mit zwei Segeln aus senkrechten elliptischen Rohren vom Stapel. Das Segelsystem mit dem Namen <i>Turbovoile</i> bzw. <i>Turbosail</i> ist als Hilfsantrieb konzipiert. Anstatt wie der Flettner-Rotor zu rotieren und dadurch den Bereich niedrigen Luftdrucks möglichst lange an der Oberfläche zu halten, wurde der Wirkbereich des schnelleren Luftstroms auf der Lee-Seite durch einen Strömungsabweiser und eine Saugvorrichtung zum Absaugen der Turbulenzen hinter dem Abweiser maximiert. Für die <i><a href="Alcyone#Calypso_II" title="Alcyone">Calypso&nbsp;II</a></i> war ein Turbovoile mit nahezu eiförmigem Querschnitt vorgesehen, das Schiff wurde aber nie gebaut.<sup id="cite_ref-Turbovoile_5-0" class="reference"><a href="#cite_note-Turbovoile-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-Turbovoile2_6-0" class="reference"><a href="#cite_note-Turbovoile2-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Am 2. August 2008 lief in <a href="Kiel" title="Kiel">Kiel</a> das <a href="E-Ship_1" title="E-Ship 1"><i>E-Ship&nbsp;1</i></a> vom <a href="Stapellauf" title="Stapellauf">Stapel</a>, das echte Flettner-Rotoren in bis zu diesem Zeitpunkt nicht genutzter Größe verwendet. Die Flettner-Rotoren sind nicht nur Hilfsantrieb, sondern wirken mit ihren <a href="Drehimpuls" title="Drehimpuls">Drehimpulsen</a> auch als <a href="Schiffsstabilisator" title="Schiffsstabilisator">Schiffsstabilisatoren</a>.
</p><p>Heutzutage werden Flettner-Rotoren bei Schiffen als Zusatzantrieb verbaut, um einen <a href="Hybridantrieb#Verbrennungsmotor_und_Windkraft" title="Hybridantrieb">energiesparenden Hybridantrieb</a> zu bilden.
</p><p>In Japan laufen drei Kleinwindkraftanlagen mit Flettner-Rotoren.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Schiffe">Schiffe</h3></div>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→&nbsp;</span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Rotorschiff" title="Rotorschiff">Rotorschiff</a></i></div>



<ul><li><i><a href="Buckau_(Schiff)" title="Buckau (Schiff)">Buckau</a></i> (später umbenannt in <i>Baden-Baden</i>): Mit dem bei der Germaniawerft Kiel zum Rotorschiff umgebauten Dreimastschoner <i>Buckau</i> sammelte Flettner erste praktische Erfahrungen mit der von ihm entwickelten neuartigen Antriebsart.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die <i>Buckau</i>, die 1924 mit zwei Rotoren zu ihrer <a href="Probefahrt" title="Probefahrt">Probefahrt</a> auslief, wurde bei <a href="Windstille" title="Windstille">Windstille</a> und eingeschränktem <a href="Fahrwasser" title="Fahrwasser">Fahrwasser</a> durch einen <a href="Hilfsmotor" title="Hilfsmotor">Hilfsmotor</a>, der auf einen <a href="Propeller" title="Propeller">Propeller</a> wirkte, angetrieben. Nach verschiedenen Tests unter variablen Wetterbedingungen erreichte Flettners Rotorschiff, nun umbenannt in <i>Baden-Baden</i>, nach einer erfolgreichen <a href="Atlantischer_Ozean" title="Atlantischer Ozean">Atlantiküberquerung</a> am 9.&nbsp;Mai 1926 New York.</li>
<li><i><a href="Barbara_(Schiff%2C_1926)" title="Barbara (Schiff, 1926)">Barbara</a></i>: Für die <a href="Rob._M._Sloman" title="Rob. M. Sloman">Rob. M. Sloman</a> jr. Reederei in <a href="Hamburg" title="Hamburg">Hamburg</a> wurde am 28.&nbsp;Juli 1926 die bei der <a href="Bremen-Mindener_Schiffahrts-AG" title="Bremen-Mindener Schiffahrts-AG">AG „Weser“-Werft</a> in <a href="Bremen" title="Bremen">Bremen</a> gebaute, 2077&nbsp;BRT große und 87&nbsp;Meter lange <i>Barbara</i> in Dienst gestellt.<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Im Auftrag der <a href="Reichsmarine" title="Reichsmarine">Reichsmarine</a> wurde das <a href="Frachtschiff" title="Frachtschiff">Frachtschiff</a> mit drei Flettner-Rotoren als Zusatzantrieb ausgerüstet. Es <a href="Kreuzen_(Segeln)" title="Kreuzen (Segeln)">kreuzte</a> bei Windgeschwindigkeiten um <a href="Beaufortskala" title="Beaufortskala">Beaufort</a>&nbsp;4 mit vier Knoten Geschwindigkeit gegen den Wind, vor dem Wind kreuzte das Schiff angeblich sogar mit neun Knoten. Dennoch verloren Flettner-Rotoren in den Jahren nach 1930 den wirtschaftlichen Konkurrenzkampf gegen rein maschinelle Antriebe in gleichem Maße wie die Segelantriebe selbst.</li>
<li>Die <i>Flettner Jacht</i> war ein 6 oder 7 Meter Freizeitboot, ausgestattet mit einem etwa 6 Meter hohen Flettner-Rotor mit zwei Endscheiben und einer weiteren Scheibe, dem <i>Fence</i>, zwischen dem unteren Drittel und den oberen zwei Dritteln des Zylinders. Das Boot wurde im Frühjahr 1925 umgebaut und fuhr in den Gewässern nahe Berlin. Flettners <i>Fence</i> stand schon im Patent von 1928<sup id="cite_ref-US1674169_2-1" class="reference"><a href="#cite_note-US1674169-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und wurde 1934 von A.&nbsp;Thom mit unwirtschaftlichen Drehzahlen durchgerechnet. Bei diesen Drehzahlen erreicht der Flettner <i>Fence</i> einen enormen Quertriebsbeiwert. Die Arbeit erzeugte viel Aufmerksamkeit, wodurch der <i>Fence</i> als <i>Thom Disk</i> bekannt wurde.<sup id="cite_ref-FlettnerYachtErste1925_10-0" class="reference"><a href="#cite_note-FlettnerYachtErste1925-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-FlettnerYachtErste1926_11-0" class="reference"><a href="#cite_note-FlettnerYachtErste1926-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>Flettners Rennjacht war ein 11 Meter Sportboot mit einem 5,8 Meter hohen Aluminium-Rotor. Es war die zweite Jacht, die 1925 einen Rotor bekam. Mit einem 4-PS-Motor wurden 300/min erreicht. Im Sommer 1925 verlor es das Rennen gegen ein Segelboot auf dem Wannsee, jedoch war die <a href="Kr%C3%A4ngung" title="Krängung">Krängung</a> deutlich geringer.<sup id="cite_ref-FlettnerYachtErste1925_10-1" class="reference"><a href="#cite_note-FlettnerYachtErste1925-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-MIT-Kutter-Berlin-Yacht_12-0" class="reference"><a href="#cite_note-MIT-Kutter-Berlin-Yacht-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>Ein Spielzeugboot wurde vor 1926 mit einem Flettner-Rotor ausgestattet. Der motorlose Antrieb war ein auf gleicher Achse installierter <a href="Savonius-Rotor" title="Savonius-Rotor">Savonius-Rotor</a>.<sup id="cite_ref-AF1926_7-1" class="reference"><a href="#cite_note-AF1926-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>Ein unbenannter 30-Fuß-Marine-Kutter wurde 1925 von US-amerikanischen Schiffsbaustudenten des <a href="Massachusetts_Institute_of_Technology" title="Massachusetts Institute of Technology">MIT</a>, den Marineleutnants J.&nbsp;Kiernan und W.&nbsp;Hastings, kurz nach den ersten Berichten über die Buckau testweise mit einem Flettner-Rotor ausgestattet. Der Rotor war 2,9&nbsp;m hoch, hatte 1,07&nbsp;m Durchmesser und wurde mit einem 5-PS-Motor angetrieben. Die Endscheibe war dabei größer als bei den Konstruktionen von Flettner und wurde am Boot anstatt am Rotor befestigt.<sup id="cite_ref-MIT-Kutter-Berlin-Yacht_12-1" class="reference"><a href="#cite_note-MIT-Kutter-Berlin-Yacht-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>Die 42 Fuß lange Motoryacht <i>Tracker</i> wurde 1984 (Ende der <a href="%C3%96lpreiskrise" title="Ölpreiskrise">Ölpreiskrise</a>) zu Demonstrationszwecken mit einem 7,32&nbsp;m hohen und 1,06&nbsp;m breiten Rotor ausgestattet. Der Rotor drehte mit bis zu 600/min und war zum nachträglichen Einbau entwickelt. Entworfen wurde er von der <i>Windship Development Corp.</i> und wurde von der <i>Windfree Inc.</i> gebaut.<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li><i>Rotorboat</i>: Ein 3,6 m langes Dingi mit 40&nbsp;kg Eigengewicht ohne Segel wurde von Stephen Thorpe 2004 erst mit einem 2,5&nbsp;m hohen schlanken konischen Flettner-Rotor ohne Endscheibe auf der Spitze und später mit einem 3&nbsp;m hohen Rotor ausgestattet.<sup id="cite_ref-DailySail_14-0" class="reference"><a href="#cite_note-DailySail-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-AYRS2006_15-0" class="reference"><a href="#cite_note-AYRS2006-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Es verbrauchte 25&nbsp;Watt, um mit 800/min bei Windstärke&nbsp;4 die <a href="Rumpfgeschwindigkeit" title="Rumpfgeschwindigkeit">Rumpfgeschwindigkeit</a> zu erreichen.<sup id="cite_ref-AYRS2006_15-1" class="reference"><a href="#cite_note-AYRS2006-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Es fuhr bis mindestens 2007 vor der britischen Küste.<sup id="cite_ref-RotorBoatWS_16-0" class="reference"><a href="#cite_note-RotorBoatWS-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li><i><a href="Uni-Kat_Flensburg" title="Uni-Kat Flensburg">Uni-Kat Flensburg</a></i>: Die <i>Uni-Kat Flensburg</i> wurde am Institut für Physik und Chemie und ihre Didaktik an der Universität Flensburg unter Professor Lutz Fiesser im Rahmen des Projekts PROA entwickelt. Die Schiffstaufe fand auf der <i>Flensburg Nautics</i> 2006 statt. Der Rotor bestand aus Kunststofffolie mit verstärkenden Aluminiumringen.</li>
<li><i><a href="E-Ship_1" title="E-Ship 1">E-Ship 1</a></i>: 2006 gab der Windenergieanlagenhersteller <a href="Enercon" title="Enercon">Enercon</a> bei der Kieler <a href="Lindenau_(Werft)" class="mw-redirect" title="Lindenau (Werft)">Lindenau-Werft</a> Konstruktion und Bau eines 130&nbsp;m langen Frachtschiffes in Auftrag. Sein Hauptantrieb ist <a href="Dieselelektrischer_Antrieb" title="Dieselelektrischer Antrieb">dieselelektrisch</a>, außerdem hat es vier Flettner-Rotoren. Stapellauf war am 2.&nbsp;August 2008, mitten in der <a href="Gro%C3%9Fe_Rezession" class="mw-redirect" title="Große Rezession">Großen Rezession ab 2007</a>. Wegen der Insolvenz von Lindenau wurde der Rumpf von <i>E-Ship&nbsp;1</i> nach Emden überführt und dort in der <a href="Cassens-Werft" title="Cassens-Werft">Cassens-Werft</a> fertiggestellt. Der Laderaum wurde speziell für den Teiletransport von Windenergieanlagen des Eigentümers Enercon ausgestattet. Am 9.&nbsp;August 2010 fand die Jungfernfahrt des <i>E-Ship&nbsp;1</i> von Emden nach Dublin statt.<sup id="cite_ref-17" class="reference"><a href="#cite_note-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Im Oktober 2010 sollten die Einsparungen im Treibstoffverbrauch bei einer Mittelmeerfahrt ermittelt werden.<sup id="cite_ref-18" class="reference"><a href="#cite_note-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li><i>Cloudia</i>: Die 2008 vorgestellte <i>Cloudia</i><sup id="cite_ref-19" class="reference"><a href="#cite_note-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> ist ein umgebauter <a href="Trimaran" title="Trimaran">Trimaran</a> des Typs <i>Searunner 34</i>. Sie ist mit je einem 8,24&nbsp;m und einem 6,4&nbsp;m hohen Flettner-Rotor von 1,37&nbsp;m Kerndurchmesser für maximal 400/min bestückt. Auf deren Oberfläche sind mehrere horizontalen Scheiben, so genannte <i>Fences</i> oder <i>Thom-Disks</i>, mit 2,44&nbsp;m Durchmesser und 0,92&nbsp;m Abstand zwischen den Scheiben installiert, um den <a href="Auftriebsbeiwert" title="Auftriebsbeiwert">Quertriebsbeiwert</a> zu erhöhen. Es ist ein Demonstrationsboot stellvertretend für 1500 benötigte Salzwasserpartikel freisetzende autonom fahrende Boote des <i>Brighter World</i>-Projekts von John Latham und Stephen Salter zur Bekämpfung der <a href="Globale_Erw%C3%A4rmung" title="Globale Erwärmung">Erderwärmung</a>. Das Projekt will das Energie-Rückstrahlvermögen (<a href="Albedo" title="Albedo">Albedo</a>) der Meeresoberflächen durch die Erzeugung <a href="Stratus" title="Stratus">Tiefer Stratuswolken (Hochnebel)</a> verbessern. Damit würde sich die <a href="Strahlungsbilanz_der_Erde" class="mw-redirect" title="Strahlungsbilanz der Erde">Abstrahlung der Erde</a> um ca. 2&nbsp;% erhöhen und die Atmosphäre etwas abkühlen.<sup id="cite_ref-Searunner34_20-0" class="reference"><a href="#cite_note-Searunner34-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-2012CraftEtAl_21-0" class="reference"><a href="#cite_note-2012CraftEtAl-21"><span class="cite-bracket">[</span>21<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Technik der Flettner-Rotoren wird genutzt, da diese einfacher zu bedienen sind als eine <a href="Takelage" title="Takelage">Takelage</a> und komplett mit Strom aus <a href="Solarzelle" title="Solarzelle">Solarzellen</a> betrieben werden können.<sup id="cite_ref-Searunner34_20-1" class="reference"><a href="#cite_note-Searunner34-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-22" class="reference"><a href="#cite_note-22"><span class="cite-bracket">[</span>22<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-StudieBrigthterWorld_23-0" class="reference"><a href="#cite_note-StudieBrigthterWorld-23"><span class="cite-bracket">[</span>23<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li><i><a href="Estraden_(Schiff)" title="Estraden (Schiff)">Estraden</a></i>: Die <i>Estraden</i> ist weltweit der zweite <a href="RoRo-Schiff" title="RoRo-Schiff">RoRo-Frachter</a> mit einem Flettner-Rotor. Das 1999 gebaute und für die <i>Mann Lines</i> in der Nord- und Ostsee fahrende Schiff wurde 2014 mit dem ersten und 2015 mit einem zweiten Rotor ausgerüstet und hat nun zusätzlich zum normalen Antrieb über <a href="Schiffsdieselmotor" title="Schiffsdieselmotor">Dieselmotoren</a> einen Rotor am Heck und einen in der hinteren Mitte. Das vom finnischen Unternehmen <i>Norsepower</i> unter dem Namen <i>Norsepower Rotor Sail</i> entwickelte Antriebssystem soll sich durch eine höhere Leistung von früheren Flettner-Rotoren unterscheiden.<sup id="cite_ref-24" class="reference"><a href="#cite_note-24"><span class="cite-bracket">[</span>24<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-25" class="reference"><a href="#cite_note-25"><span class="cite-bracket">[</span>25<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-2018-2Schiffe_26-0" class="reference"><a href="#cite_note-2018-2Schiffe-26"><span class="cite-bracket">[</span>26<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Es werde sechs Prozent Treibstoff eingespart.<sup id="cite_ref-2018-2Schiffe_26-1" class="reference"><a href="#cite_note-2018-2Schiffe-26"><span class="cite-bracket">[</span>26<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li><i>Afros</i>: Der Blue Planet Shipping (Piräus, Griechenland) gehörende <a href="Massengutfrachter" title="Massengutfrachter">Massengutfrachter</a> der Baureihe <a href="SDARI_Dolphin_64" title="SDARI Dolphin 64">SDARI 64</a> <a href="Ultramax" class="mw-redirect" title="Ultramax">Ultramax</a> wurde von der Werft <i>Jiangsu Haitong Offshore Engineering</i> (China) im Januar 2018 mit vier steuerbordseitig auf Schienen verschiebbaren Rotoren des Typs Anemoi Wind Engine ausgeliefert.<sup id="cite_ref-AwardGalaNews_27-0" class="reference"><a href="#cite_note-AwardGalaNews-27"><span class="cite-bracket">[</span>27<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-AwardSecNews_28-0" class="reference"><a href="#cite_note-AwardSecNews-28"><span class="cite-bracket">[</span>28<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Das Schienensystem ermöglicht es die aus GFK bestehenden Rotoren während des ent- und beladens der Laderäume aus dem Arbeitsbereich der Kräne zu bewegen.<sup id="cite_ref-AwardSecNews_28-1" class="reference"><a href="#cite_note-AwardSecNews-28"><span class="cite-bracket">[</span>28<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-SegelReporter_29-0" class="reference"><a href="#cite_note-SegelReporter-29"><span class="cite-bracket">[</span>29<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Es ist der erste Massengutfrachter mit Flettner-Rotoren und wurde auf den Greek Shipping Awards 2018 als Sieger der Kategorie 'Ship Of The Year' ausgezeichnet.<sup id="cite_ref-AwardGalaNews_27-1" class="reference"><a href="#cite_note-AwardGalaNews-27"><span class="cite-bracket">[</span>27<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li><i><a href="Viking_Grace" title="Viking Grace">Viking Grace</a></i>: Dieses seit 2013 in der Ostsee bei der <a href="Viking_Line" title="Viking Line">Viking Line</a> in Dienst stehende Passagier-Fährschiff hat 2018 einen Flettner-Rotor zur Treibstoffeinsparung erhalten.<sup id="cite_ref-30" class="reference"><a href="#cite_note-30"><span class="cite-bracket">[</span>30<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-31" class="reference"><a href="#cite_note-31"><span class="cite-bracket">[</span>31<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der Rotor ist 24&nbsp;Meter hoch und hat einen Durchmesser von 4&nbsp;Metern.<sup id="cite_ref-2018-2Schiffe_26-2" class="reference"><a href="#cite_note-2018-2Schiffe-26"><span class="cite-bracket">[</span>26<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Es handelte sich um einen von April 2018 bis Ende 2019 dauernden Praxistest, wie viel Treibstoffersparnis auf der Route möglich wäre.</li>
<li><i>Whirlwind</i>: Unter dem Projektnamen „Eolos“ entwickelten und bauten Studenten der <a href="ETH_Z%C3%BCrich" title="ETH Zürich">ETH Zürich</a> 2016 einen 3,8&nbsp;m hohen und etwa 65&nbsp;cm breiten aufblasbaren Rotor für den Freizeitbereich. Die Anlage wurde in das 6,3&nbsp;m lange Segelboot <i>Whirlwind</i> eingebaut. Der bis auf 80&nbsp;cm einfahrbare faltbare Rotor, englisch <i>foldable rotor</i>, hat im Inneren eine Teleskopachse. Die Oberfläche besteht aus einem dreilagig laminiertem Segeltuch, das mit den nur geringfügig größeren Endscheiben verklebt ist. Der Innendruck während des Betriebs beträgt 0,2&nbsp;<a href="Bar_(Einheit)" title="Bar (Einheit)">bar</a>.<sup id="cite_ref-2016EolosETH_32-0" class="reference"><a href="#cite_note-2016EolosETH-32"><span class="cite-bracket">[</span>32<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-2016EolosNI_33-0" class="reference"><a href="#cite_note-2016EolosNI-33"><span class="cite-bracket">[</span>33<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-2016EolosVideo_34-0" class="reference"><a href="#cite_note-2016EolosVideo-34"><span class="cite-bracket">[</span>34<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li><i>Maersk Pelican</i>, 2008 gebauter Tanker der dänischen Reederei <a href="A._P._M%C3%B8ller-M%C3%A6rsk" title="A. P. Møller-Mærsk">A. P. Møller-Mærsk</a> wurde 2018 nachträglich mit zwei Flettner-Rotoren von 30&nbsp;Metern Höhe und 5&nbsp;Metern Durchmesser ausgestattet. Es handelt sich um 'Rotorsails'-Module des Herstellers Norsepower. Im Oktober 2018 war der erste Test erfolgreich abgeschlossen.<sup id="cite_ref-Kornei_4-1" class="reference"><a href="#cite_note-Kornei-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-2018-2Schiffe_26-3" class="reference"><a href="#cite_note-2018-2Schiffe-26"><span class="cite-bracket">[</span>26<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der Tanker wurde 2021 an <i>Timberwolf Maritime</i> verkauft und in <i>Timberwolf</i> umbenannt.<sup id="cite_ref-35" class="reference"><a href="#cite_note-35"><span class="cite-bracket">[</span>35<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>Im Juni 2018 wurde der 4200-Tonnen-Mehrzweckfrachter <i><a href="Damen_Combi_Freighter_4600" title="Damen Combi Freighter 4600">Fehn Pollux</a></i> (Baujahr 1996) der <i>Fehn Ship Management GmbH &amp; Co. KG</i> in Leer mit einem 18&nbsp;Meter hohen Rotorsegel des Typs <i>Eco Flettner</i> ausgestattet.<sup id="cite_ref-36" class="reference"><a href="#cite_note-36"><span class="cite-bracket">[</span>36<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Dieses entstammt dem Projekt <i>Wind Hybrid Coaster</i> der <a href="Hochschule_Emden/Leer" title="Hochschule Emden/Leer">Hochschule Emden/Leer</a>, des Maritimen Kompetenzzentrums (Mariko) und regionaler Unternehmen.<sup id="cite_ref-37" class="reference"><a href="#cite_note-37"><span class="cite-bracket">[</span>37<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-38" class="reference"><a href="#cite_note-38"><span class="cite-bracket">[</span>38<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-39" class="reference"><a href="#cite_note-39"><span class="cite-bracket">[</span>39<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Laut Auswertung der Messergebnisse lassen sich, abhängig von der Schiffsgeschwindigkeit, zwischen 10 und 20 Prozent Treibstoff sparen. Wichtig ist, dass die Decksfläche zur Anströmung des Rotors frei ist.<sup id="cite_ref-40" class="reference"><a href="#cite_note-40"><span class="cite-bracket">[</span>40<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li><i><a href="Viking_Glory" title="Viking Glory">Viking Glory</a></i>, eine weitere Fähre der finnischen Reederei <i>Viking Line</i> wurde am 3. Juni 2019 von <i>Xiamen Shipbuilding Industry Co.</i> <a href="Kiellegung" title="Kiellegung">auf Kiel gelegt</a>.<sup id="cite_ref-ViGloryBaub_41-0" class="reference"><a href="#cite_note-ViGloryBaub-41"><span class="cite-bracket">[</span>41<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-ViGloryKiell_42-0" class="reference"><a href="#cite_note-ViGloryKiell-42"><span class="cite-bracket">[</span>42<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Erstmals wurde die Installation von zwei Flettner-Hilfsantriebsmodulen bereits bei der Planung einer Fähre berücksichtigt.<sup id="cite_ref-ViGlory2020_43-0" class="reference"><a href="#cite_note-ViGlory2020-43"><span class="cite-bracket">[</span>43<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Fähre ist für die Route <a href="Turku" title="Turku">Turku</a>–<a href="%C3%85land" title="Åland">Åland</a>–<a href="Stockholm" title="Stockholm">Stockholm</a> konzipiert.<sup id="cite_ref-ViGloryBaub_41-1" class="reference"><a href="#cite_note-ViGloryBaub-41"><span class="cite-bracket">[</span>41<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Praxiserfahrungen mit dem Flettner-Rotor der <i>Viking Grace</i> auf der gleichen Fährroute führten zur Entscheidung, das Schiff zwar für die Installation von Flettner-Rotoren vorzubereiten, sie aber nicht zu installieren.<sup id="cite_ref-ViGloryNameKeinFlett_44-0" class="reference"><a href="#cite_note-ViGloryNameKeinFlett-44"><span class="cite-bracket">[</span>44<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-ViGloryUmweltKonz_45-0" class="reference"><a href="#cite_note-ViGloryUmweltKonz-45"><span class="cite-bracket">[</span>45<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li><i><a href="Copenhagen_(Schiff%2C_2016)" title="Copenhagen (Schiff, 2016)">Copenhagen</a></i>: Die <a href="RoPax-Schiff" title="RoPax-Schiff">RoPax-Fähre</a> der Reederei <a href="Scandlines" title="Scandlines">Scandlines</a> auf der Route <a href="Rostock" title="Rostock">Rostock</a>–<a href="Gedser" title="Gedser">Gedser</a> wurde nachträglich mit einem Flettner-Rotor der Firma Norsepower ausgestattet.<sup id="cite_ref-46" class="reference"><a href="#cite_note-46"><span class="cite-bracket">[</span>46<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Im ersten Betriebsjahr wurde die prognostizierte Senkung der CO<sub>2</sub>-Emissionen um 4–5&nbsp;% erreicht, wonach für die Fähre Berlin auf der gleichen Route auch ein Rotor in Auftrag gegeben wurde.<sup id="cite_ref-CopBer_47-0" class="reference"><a href="#cite_note-CopBer-47"><span class="cite-bracket">[</span>47<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li><i>SC Connector</i>: Für die Ausrüstung des 1997 gebauten RoRo-Frachters der norwegischen Reederei <i>Sea-Cargo</i> mit zwei Rotorsegeln 2020 wurden diese so konstruiert, dass sie umgelegt werden können, damit das Schiff niedrige Brücken passieren kann.<sup id="cite_ref-48" class="reference"><a href="#cite_note-48"><span class="cite-bracket">[</span>48<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-49" class="reference"><a href="#cite_note-49"><span class="cite-bracket">[</span>49<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li><i>Sea Zhoushan</i>: Auf dem 2021 in China gebauten 340 Meter langen und 62 Meter breiten Erzfrachter wurden fünf 24&nbsp;Meter hohe Flettner-Rotoren von Norsepower mit einem Durchmesser von 4&nbsp;Metern installiert. Der <a href="VLOC" class="mw-redirect" title="VLOC">VLOC</a> (Very Large Ore Carrier) mit einer Tragfähigkeit von 325.000&nbsp;<a href="Schiffsma%C3%9Fe#Tons_Deadweight" title="Schiffsmaße">tdw</a> (IMO&nbsp;9844112) wurde für das <i>Pan Ocean Ship Management</i> gebaut und soll in Langzeit<a href="Charter" title="Charter">charter</a> für den brasilianischen Bergbau-Konzern <a href="Vale_(Unternehmen)" title="Vale (Unternehmen)">Vale</a> fahren.<sup id="cite_ref-50" class="reference"><a href="#cite_note-50"><span class="cite-bracket">[</span>50<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li><i><a href="Berlin_(Schiff%2C_2016)" title="Berlin (Schiff, 2016)">Berlin</a></i>: Die 2016 fertiggestellte RoPax-Fähre mit Hybridantrieb der Reederei Scandlines ist das zweite auf der Nord-Süd-Verbindung Rostock-Gedser verkehrende Schiff, das einen Flettner Rotor bekommen hat. Die vorbereitenden Arbeiten wurden bereits im Mai 2021 vorgenommen. Das Aufsetzen des Rotors erfolgte im Frühjahr 2022<sup id="cite_ref-51" class="reference"><a href="#cite_note-51"><span class="cite-bracket">[</span>51<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>. Dieser Entscheidung ging ein Wirtschaftlichkeitstest auf der Copenhagen voraus.<sup id="cite_ref-CopBer_47-1" class="reference"><a href="#cite_note-CopBer-47"><span class="cite-bracket">[</span>47<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li></ul>

<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Flugzeuge">Flugzeuge <span id="Rotorflugzeug"></span></h3></div>
<p>Der Flettner-Rotor erzeugt eine Kraft senkrecht zur Richtung der anströmenden Luft. Das bedeutet, dass er als <a href="Tragfl%C3%A4che" title="Tragfläche">Tragfläche</a> für ein Flugzeug eingesetzt werden kann. Bei gleicher Anströmgeschwindigkeit erzeugt ein Flettner-Rotor sogar einen deutlich höheren Auftrieb als ein starres Profil. Dies erlaubt eine besonders geringe Fluggeschwindigkeit. An Flugzeugmodellen mit etwa einem Meter <a href="Fl%C3%BCgelspannweite" title="Flügelspannweite">Spannweite</a> erwies sich dieses Prinzip als funktionsfähig.<sup id="cite_ref-52" class="reference"><a href="#cite_note-52"><span class="cite-bracket">[</span>52<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Modelle zeigten jedoch auch Probleme in Bezug auf die Fluglage: Die <a href="Corioliskraft" title="Corioliskraft">Corioliskraft</a> der Rotoren koppelt Drehungen um die <a href="Gierachse" title="Gierachse">Hochachse</a> mit Drehbewegungen um die <a href="Rollachse" class="mw-redirect" title="Rollachse">Rollachse</a>.
</p><p>Ein Problem ist, dass ein Flettner-Flugzeug beim Ausfall des Rotorantriebs keinen Auftrieb mehr hat und abstürzt.
</p><p>Etwa 1930 wurde mit der <i>Plymouth A-A-2004</i> (Zulassung <i>921-V</i>) der Prototyp eines Wasserflugzeuges mit Rotoren statt Tragflächen gebaut. Es ist jedoch nicht klar, ob dieses Flugzeug jemals geflogen ist. Konstruktionen für Menschen tragende Flugzeuge nach diesem Prinzip werden gelegentlich vorgeschlagen, haben jedoch bisher nicht das Stadium eines flugfähigen Prototyps in voller Größe erreicht.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Windkraftanlagen_mit_horizontaler_Achse">Windkraftanlagen mit horizontaler Achse</h3></div>
<p>Windkraftanlagen dieses Typs, auf Englisch <i>Magnus Wind Turbine (MWT)</i> oder aktuell präziser <i>Magnus Horizontal Axis Wind Turbine (Magnus HAWT)</i> genannt, wurden mit zwei bis fünf Flettner-Rotoren anstatt Flügeln ausgestattet.
Die polnische <a href="Windkraftanlage" title="Windkraftanlage">Windkraftanlage</a> Acowind A-63 hat drei Flettner-Rotoren.<sup id="cite_ref-KryBar2001_53-0" class="reference"><a href="#cite_note-KryBar2001-53"><span class="cite-bracket">[</span>53<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
Sie war die Demonstrationsanlage eines geplanten Windparks. Die Anlage wurde stillgelegt und das Gesamtprojekt beendet, weil Anlage und geplanter Windpark in einem Naturschutzgebiet liegen.
Nach vielen Jahren Entwicklung und etlichen Prototypen laufen in Japan zwei Kleinwindkraftanlagen mit horizontaler Achse und je fünf oberflächenoptimierten Flettner-Rotoren.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Windkraftanlagen_mit_vertikaler_Achse">Windkraftanlagen mit vertikaler Achse</h3></div>
<p>Auf Englisch werden sie <i>Magnus Vertical Axis Wind Turbine (Magnus VAWT)</i> genannt.
Die Anlagen dieses Typs werden seit 2011 entwickelt um Taifune, Hurricanes wie auch Zyklone zu überstehen, wodurch sie die nicht weiter definierte Klasse <i>Typhoon-Proof Wind Turbine</i> erreichen. Die Vorserienmodelle wurden mit drei Rotoren ausgestattet und waren für Wind mit bis 340 km/h (etwa 90 m/s) ausgelegt. Eine Testanlage mit 1&nbsp;kW sollte bei beliebigen Typhoon-Windgeschwindigkeiten (über 118&nbsp;km/h bzw. 32&nbsp;m/s) immer noch Strom produzieren, konnte dies aber während der Testdauer nicht unter Beweis stellen.
Eine Vorserien-Demonstrationsanlage mit 10&nbsp;kW hatte drei Rotoren und wurde auf der südlichsten japanischen Insel im Taifun-Gebiet (<span style="font-style:normal;font-weight:normal"><a href="Englische_Sprache" title="Englische Sprache">englisch</a></span> <span lang="en-Latn" style="font-style:italic">typhoon alley</span>) erprobt. Der Turm bekam nach der Testphase einen neuen Kopf mit nur zwei Rotoren und optimierten Luftleitflügeln, wie er für die patentierten kommerziellen 10&nbsp;kW-Anlagen konstruiert wurde. Kontrolliert werden die Magnus VAWT über <a href="Internetzugang_%C3%BCber_Satellit" title="Internetzugang über Satellit">Internet per Satellit</a>.
Eine zweite Demonstrationsanlage, die der kommerziellen 10&nbsp;kW-Version entspricht, wurde auf den Philippinen errichtet, wo sie statistisch näher an einem vorbeiziehenden Taifun-Auge arbeitet. Die Anlagen können allen Windstärken außer der Hurricane Kategorie 5 (über 252 km/h) schadlos widerstehen und produzieren Strom bis Windgeschwindigkeiten von 144&nbsp;km/h (40&nbsp;m/s). Bislang wurde die Anlage auf den Philippinen während eines Taifuns durch herumfliegende Trümmerteile getroffen und für kurze Zeit abgeschaltet (Stand 2022).
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li><i>Das Flettner-Schiff.</i> In: <i>Marine-Rundschau, Zeitschrift für Seewesen.</i> 1924, <span class="-print"><a href="Internationale_Standardnummer_f%C3%BCr_fortlaufende_Sammelwerke" title="Internationale Standardnummer für fortlaufende Sammelwerke">ISSN</a>&nbsp;<span style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=iss%3D%220025-3294%22&amp;key=cql">0025-3294</a></span></span>, S.&nbsp;361–371.</li>
<li>Anton Flettner: <i>Die Anwendung der Erkenntnisse der Aerodynamik zum Windantrieb von Schiffen.</i> In: <i><a href="Jahrbuch_der_Schiffbautechnischen_Gesellschaft" title="Jahrbuch der Schiffbautechnischen Gesellschaft">Jahrbuch der Schiffbautechnischen Gesellschaft</a>.</i> Band&nbsp;25, Julius Springer, Berlin 1924, S.&nbsp;222–251.</li>
<li>Josef Esser: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://d-nb.info/573054975"><i>Das Flettner-Schiff.</i></a> G. D. Baedeker, Essen 1925.</li>
<li>Kurt Graffstädt: <i>Die Flettner-Rotoren in allgemein-verständlicher Form.</i> Polytechnische Verlagsgesellschaft <a href="Max_Hittenkofer" title="Max Hittenkofer">Max Hittenkofer</a>, Strelitz in M. 1925.</li>
<li>Anton Flettner: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://d-nb.info/574723382"><i>Mein Weg zum Rotor.</i></a> Köhler &amp; Amelang, Leipzig 1926.</li>
<li>Heinrich Croseck: <cite style="font-style:italic">Vom Segelschiff zum Rotorschiff</cite>. In: Institut für Meereskunde, Berlin (Hrsg.): <cite style="font-style:italic">Meereskunde</cite>. <span style="white-space:nowrap">Band<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>16</span>, <span style="white-space:nowrap">Nr.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>3</span>. E. S. Mittler &amp; Sohn, Berlin 1928.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Ajournal&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Flettner-Rotor&amp;rft.atitle=Vom+Segelschiff+zum+Rotorschiff&amp;rft.au=Heinrich+Croseck&amp;rft.date=1928&amp;rft.genre=journal&amp;rft.issue=3&amp;rft.jtitle=Meereskunde&amp;rft.place=Berlin&amp;rft.pub=E.+S.+Mittler+%26+Sohn&amp;rft.volume=16" style="display:none">&nbsp;</span></li>
<li>Hans-Jürgen Reuß: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.dsm.museum/medien/17/4830/reuss_flettner_rotorschiffe.pdf"><i>Flettner-Rotorschiffe: Alte Technik für neue Schiffe.</i></a> (PDF; 2,5&nbsp;MB) In: <i>Die technische Entwicklung der deutschen Handelsflotte in den 1920er- und 1930er-Jahren</i>, Internet-Projekt des Deutschen Schiffahrtsmuseums, auf DSM.Museum, abgerufen am 23.&nbsp;Januar 2017</li>
<li>Felix von König: <i>Windkraft vom Flettnerrotor: Boote, Jachten, Schiffe und Windräder mit Rotoren.</i> Pfriemer, München 1980, ISBN 3-7906-0095-4.</li>
<li>Claus D. Wagner: <i>Weiterentwicklung des Flettner-Rotors zum modernen Windzusatzantrieb.</i> (BMFT-Bericht MTK&nbsp;03084, 2&nbsp;Bände) Blohm + Voss, Hamburg 1985.</li>
<li>Ekkehard Büge: <i>Untersuchungen an einem Flettner-Rotorenpaar.</i> Universität Hamburg, Diplomarbeit 1986.</li>
<li>Claus D. Wagner: <i>Die Segelmaschine.</i> Kabel Verlag, Hamburg 1991, ISBN 3-8225-0158-1.</li>
<li>Uwe Greve: <i>Schiffe – Menschen – Schicksale: Buckau und Barbara. Das Experiment der Rotorschiffe.</i> Nr.&nbsp;20, Jahrgang&nbsp;3, DBM-Media, Berlin 1995.</li>
<li>Christian Mähr: <i>Vergessene Erfindungen.</i> 2002, ISBN 3-8321-7816-3.</li>
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<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://alberteinstein.info/vufind1/Record/EAR000034051">„Das Flettner-Schiff“</a>, Manuskript <a href="Albert_Einstein" title="Albert Einstein">Albert Einsteins</a> von 1925, Einstein Archives Online</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://windschiffe.de/windantriebssysteme/windhilfsantriebe/flettner-rotor.html">Flettner-Rotor</a> Informationen auf windschiffe.de (Website über Windantrieb für Handelsschiffe)</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.dlr.de/blogs/desktopdefault.aspx/tabid-6192/10184_read-92/"><i>Können moderne Frachtschiffe wieder mit Wind fahren?</i></a> <a href="Deutsches_Zentrum_f%C3%BCr_Luft-_und_Raumfahrt" title="Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt">DLR</a>-Blog</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/forschak/533838/">Bericht über die Taufe der Uni-Kat Flensburg</a> in der Sendereihe <i>Forschung Aktuell</i> des <a href="Deutschlandfunk" title="Deutschlandfunk">Deutschlandfunks</a></li>
<li>Frank Grotelüschen: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/forschak/1245114/"><i>Litfaßsäule als Segel: Der Flettner-Rotor</i></a> in der Sendereihe <i>Forschung Aktuell</i> des <a href="Deutschlandfunk" title="Deutschlandfunk">Deutschlandfunks</a></li>
<li><style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261891140">
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</style><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20150610214237/http://www.3sat.de/page/?source=/nano/technik/147903/index.html"><i>Säulen als Segel – Wind treibt ein Schiff mit Flettner-Rotoren voran</i></a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 10. Juni 2015 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>), <a href="Nano_(Sendung)" class="mw-redirect" title="Nano (Sendung)">Nano (3sat)</a> am 21. September 2010</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.youtube.com/watch?v=CODdHkbz6o0"><i>E-Ship 1 auf 3Sat – Säulen als Segel</i></a> auf YouTube</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<div class="mw-references-wrap mw-references-columns"><ol class="references">
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</li>
<li id="cite_note-US1674169-2"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-US1674169_2-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-US1674169_2-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text"><span class="cite">Patent <a rel="nofollow" class="external text" href="https://worldwide.espacenet.com/publicationDetails/biblio?locale=de_EP&amp;CC=US&amp;NR=1674169A&amp;FT=D&amp;KC=A">US1674169A</a>: <i>Arrangement for exchanging energy between a current and a body therein.</i> Angemeldet am <span style="white-space:nowrap;">18.&nbsp;Juli 1924</span>, veröffentlicht am <span style="white-space:nowrap;">19.&nbsp;Juni 1928</span>, Anmelder: Instituut voor Aero- en Hydro-Dynamiek, Erfinder: Anton Flettner.</span><span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Apatent&amp;rft_id=US1674169A&amp;rft.applcc=US&amp;rft.title=Arrangement+for+exchanging+energy+between+a+current+and+a+body+therein&amp;rft.inventor=Anton+Flettner&amp;rft.assignee=Instituut+voor+Aero-+en+Hydro-Dynamiek&amp;rft.appldate=1924-07-18&amp;rft.pubdate=1928-06-19">‌</span></span>
</li>
<li id="cite_note-PopScience1933-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-PopScience1933_3-0">↑</a></span> <span class="reference-text"><cite class="lang" lang="en" dir="auto" style="font-style:italic">New Rotor Ship Sails in Lightest Wind</cite>. In: <cite class="lang" lang="en" dir="auto" style="font-style:italic">Popular Science</cite>. Juli 1933, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>45</span> (englisch, <a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20190108050049/http://blog.modernmechanix.com/new-rotor-ship-sails-in-lightest-wind/">blog.modernmechanix.com</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> des <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r250917974">
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</style><span class="dewiki-iconexternal"><a class="external text" href="https://redirecter.toolforge.org/?url=http%3A%2F%2Fblog.modernmechanix.com%2Fnew-rotor-ship-sails-in-lightest-wind%2F">Originals</a></span> vom 8.&nbsp;Januar 2019 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) [JPG; abgerufen am 7.&nbsp;Januar 2019]).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Flettner-Rotor&amp;rft.atitle=New+Rotor+Ship+Sails+in+Lightest+Wind&amp;rft.btitle=Popular+Science&amp;rft.date=1933-07&amp;rft.genre=book&amp;rft.pages=45" style="display:none">&nbsp;</span></span>
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